In der Königsdisziplin Löten setzt RAFI auf die Technologie von SEHO.

Was im Jahr 1900 als „Optisches, mechanisches und elektrotechnisches Institut“ unter der Leitung von Ernst Buchner begann, ist heute einer der weltweit führenden Anbieter leistungsstarker Lösungen für die Mensch-Maschine-Kommunikation: Mit mehr als 2000 Beschäftigten, Niederlassungen auf der ganzen Welt und Fertigungsstätten in Europa, USA und China spielt die RAFI-Gruppe an der absoluten Spitze mit. Spitzenleistungen und Innovationsstärke erwartet RAFI auch bei seinen Partnern und Lieferanten. In einer der Königsdisziplinen – dem Lötprozess – setzt das Unternehmen auf die technologische Kompetenz von SEHO.

Am Stammsitz von RAFI, in Berg bei Ravensburg, trifft schwäbische Bodenständigkeit und Zuverlässigkeit auf internationale Innovationen. Der Anspruch, den das Unternehmen dabei an sich selbst hat, setzt den Maßstab: RAFI-Produkte liefern auf Knopfdruck besondere Momente.
Von Beginn an hat sich RAFI dem Fortschritt verpflichtet. Mit Pioniergeist, Innovationsstärke und außergewöhnlichem Know-How der Mitarbeiter konnte das Unternehmen immer wieder bahnbrechende Produktneuheiten auf den Markt bringen und Innovationswettbewerbe für sich entscheiden.
Qualität und Zuverlässigkeit sind die Hauptkriterien an das Produktportfolio, das die Bereiche Komponenten, Systeme HMI und EMS umfasst. Was hierbei alle Mitarbeiter bei RAFI verbindet ist die Idee, dass man Gutes immer noch ein wenig besser machen kann. Mit dem Fokus auf außergewöhnliche und erlebbare Produktqualität kommt nur modernste Anlagentechnik in Betracht, die hochflexible Fertigungsabläufe ermöglicht. Genau diese innovativen Ideen sind in der kürzlich in Berg installierten Wellenlötanlage MWS 2340 von SEHO integriert.

Den vollständigen Artikel können Sie hier herunterladen. Erschienen in productronic 5-6/2020, Hüthig Verlag.


zu allen News

Markus Walter verteilt kostenlose Atemschutzmasken an soziale Einrichtungen

Man mag sich die Frage stellen, was ein Lötanlagen- und Automatisierungshersteller mit Atemschutzmasken zu tun hat. Auf den ersten Blick sicher nichts, auf den zweiten Blick kann ein global agierendes Unternehmen jedoch seine weltweiten Kontakte nutzen, um lokal dort Hilfe zu leisten, wo sie momentan dringend benötigt wird.

Aufgrund der weltweiten Pandemie des Corona-Virus ist der verfügbare Bestand an Schutzmasken auf ein sehr kritisches Niveau gesunken. Vor allem die nach EN149 zertifizierten Atemschutzmasken mit dem FFP2- oder FFP3-Standard, die nach Einschätzung der WHO effektiven Schutz vor einer Ansteckung bieten, sind absolute Mangelware.
Entsprechend groß ist der Bedarf in Kliniken oder bei Pflegediensten, die tagtäglich mit Patienten der Risikogruppen in Kontakt sind. Genauso groß ist aber auch die Frustration, wenn Atemschutzmasken nicht zu bekommen sind, damit sich Ärzte und Pflegekräfte schützen und gesund weiterarbeiten können.

Markus Walter, geschäftsführender Gesellschafter der SEHO Systems GmbH, erlebte das hautnah. Unter anderem erfuhr er vom Nierenzentrum in Wertheim, dass es trotz intensiver Bemühungen auch dort nicht gelang, eine hinreichende Anzahl an Atemschutzmasken zu organisieren. „Gerade für die kleineren Praxen und Pflegedienste ist es enorm schwierig, in ausreichender Menge Schutzkleidung zu bekommen und die personellen Kapazitäten sind nicht darauf ausgelegt, tagelang alle möglichen Quellen zu kontaktieren, nur um dann doch wieder „nicht verfügbar“ zu hören,“ so Markus Walter.
Schon vor einigen Wochen nahm er deshalb Kontakt zum SEHO-Tochterunternehmen in China auf und den dortigen Mitarbeitern gelang es, eine größere Anzahl Atemschutzmasken vom Markenhersteller 3M zu erwerben, die umgehend nach Deutschland verschickt wurden.

Die gelieferten Partikel-Atemschutzmasken bestehen aus einem 5-lagigen Schutz mit Aktivkohlefilter und sind für den effektiven Schutz vor Staub und Bakterien ausgelegt. Die Masken sind nach GB2626-2006 KN95 zertifiziert und entsprechen damit den nach der europäischen Norm EN149:2001 zertifizierten FFP2-Schutzmasken. Masken dieser Standards filtern > 94 % aller Partikel bis zu einer Größe von 0,6 µm aus der Atemluft und eignen sich daher auch zum Schutz vor Viren wie dem Coronavirus.

Mittlerweile wurden jeweils mehrere hundert Atemschutzmasken kostenlos an das Bürgerspital in Würzburg, Sozialstationen in Wertheim und Külsheim, Seniorenheime in Wertheim, das DRK in Tauberbischofsheim, an das Nierenzentrum in Wertheim und natürlich auch an die Belegschaft bei SEHO Systems verteilt. Auch für die Tochterunternehmen in USA und Mexico sind Masken auf den Weg gebracht worden.
Gerade in dieser für alle sehr schwierigen Zeit geht es darum, nicht nur die eigenen Interessen in den Vordergrund zu rücken, sondern sich einfach solidarisch zu zeigen. Entsprechend gut kam das Engagement von SEHO an. Alle Institutionen waren über die unerwartete Spende mehr als glücklich.

 


zu allen News

Kosteneffiziente Systeme helfen dabei, die Gesamtproduktivität deutlich zu steigern.

Für die SMD-Fertigung mit mittleren Volumen, die den Fokus auf eine hohe Lötstellenqualität, Kosteneffizienz und hohe Flexibilität legt, ist die Konvektions-Reflow-Lötanlage GoReflow-plus das ideale System. Die Maschine überzeugt vor allem durch ein technologisch ausgereiftes Konzept, hervorragende Lötergebnisse und ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Mit acht Heizzonen und einer aktiven Heizstrecke von 2980 mm, bietet die GoReflow-plus maximale Flexibilität für die Temperaturprofilgestaltung. Die Anlage ist für das Löten in Normalatmosphäre ausgelegt und kann applikationsabhängig mit lokaler Stickstoffzufuhr im Peakbereich betrieben werden.

Ein hohes, mit Axiallüftern erzeugtes, Gasumwälzvolumen und speziell an die Strömungsverhältnisse angepasste Düsenöffnungen sorgen über die gesamte Transportbreite für eine homogene Temperaturverteilung bei moderaten Strömungsgeschwindigkeiten. So ergibt sich eine sehr effiziente Wärmeübertragung auf die Flachbaugruppen, so dass mit vergleichsweise niedrigen Einstelltemperaturen gearbeitet werden kann.
Programmierbare Lüfterdrehzahlen sorgen für noch mehr Flexibilität und perfekte Lötergebnisse.

 

Für die Abkühlung der Baugruppen nach dem Lötprozess ist die Anlage mit einem 3-stufigen Kühlbereich ausgestattet.

Im Bereich der Peak- und Kühlzone ist eine Prozessgasreinigung mit Edelstahlfilter integriert. Die Kondensatrückstände werden in einer PE-Flasche konzentriert gesammelt und sind damit einfach zu entsorgen. Dieses System garantiert einen geringen Wartungsaufwand und eine hohe Anlagenverfügbarkeit.

Selbstverständlich kann die Anlage in eine automatische Fertigungslinie integriert werden. Das moderne Steuerungskonzept mit Industrie-PC und die Möglichkeit der Anbindung an verschiedenste Schnittstellen, wie z.B. IPC-Hermes-9852 oder CFX, garantieren bei der GoReflow-plus das Plus an Zukunftsfähigkeit.


zu allen News

Alkoholbasierte Flussmittel könnten eine Herausforderung werden.

Hersteller von Flussmitteln berichten bereits jetzt von einer deutlichen Verknappung der Bestände alkoholbasierender Flussmittel für die Elektronikfertigung. Unterbrochene Lieferketten und die erhöhte Nachfrage nach Alkohol als Basis für Desinfektionsmittel, haben zu immensen Preissteigerungen geführt.
Eine lösungsmittelfreie Alternative bietet ein Fluxersystem von SEHO, bei dem Flussmittelpulver in einem Plasmaprozess haftfest und langzeitstabil auf die Leiterplattenoberfläche aufgetragen wird. Gleichzeitig kann die Produktqualität deutlich verbessert werden.

Die Aktivierung von Bauteil und Leiterplattenoberfläche ist die grundlegende Voraussetzung, um eine Verbindung zwischen Lot und Anschlüssen zu erhalten. Diese Aufgabe übernimmt das Flussmittel, das beim Wellenlöten häufig alkoholbasierend ist und nur mit einem kleinen Anteil von rund 3 % aktivierende Komponenten enthält, die für den Prozess tatsächlich erforderlich sind. Der Alkohol dient lediglich als Trägermaterial beim Auftrag und muss vor Eintritt der Leiterplatte in die flüssige Lötwelle sogar wieder verdunstet werden. Flussmittelrückstände stellen nach wie vor ein Problem dar, vor allem durch die immer extremeren Einsatzbedingungen, denen Baugruppen ausgesetzt sind. Verbleiben Flussmittelrückstände auf der Baugruppe, können diese zu deutlichen Qualitätseinbußen, bis hin zum Ausfall des Produkts, führen.

Der Plasmafluxer von SEHO verwendet kaltaktives Plasma, um Mikropulver von reiner Adipinsäure zu schmelzen und auf die Leiterplattenoberfläche aufzubringen. Ein flüssiges Trägermaterial ist nicht erforderlich und als Gas zur Erzeugung der Plasmaflamme wird reiner Stickstoff verwendet, wie er in der Wellenlöttechnik weit verbreitet ist. Bei der Bearbeitung von Baugruppen wird ein Aerosol aus schmelzbaren Flussmittelpartikeln und Stickstoff in die Plasmaflamme geleitet und auf der Leiterplatte aufgebracht. Sobald die Aerosole auf die Leiterplatte treffen, erstarren die Flussmittelpartikel und bilden eine langzeitstabile Beschichtung.

Der Plasmaprozess ersetzt die nasschemische Flussmittelaktivierung durch einen trockenen Prozess. Auch bei komplizierteren Strukturen werden sehr gute Lötergebnisse erreicht und sind mit den Ergebnissen von Standardflussmitteln vergleichbar.
Vorteile bietet der Plasmaprozess auch im Hinblick darauf, dass die Leiterplattenoberflächen nach dem Lötprozess sehr sauber sind, so dass auf eine anschließende Reinigung verzichtet werden kann. Zusätzlich ist auch der Verschmutzungsgrad der Lötanlage niedriger, was zu einer Reduzierung des Wartungsaufwandes und einer höheren Anlagenverfügbarkeit führt.

Da lösemittelhaltige Flussmittel als Gefahrgut deklariert werden, müssen spezielle Vorkehrungen für Handling und Aufbewahrung getroffen werden. Das Handling und Bevorraten von Flussmittelpulver ist erheblich einfacher, wodurch die Gesamtkosten in der Fertigung sinken und insbesondere aus umwelttechnischen Gesichtspunkten ist das Plasmaverfahren von Vorteil.

Durch das präzise Auftragsverfahren wird eine Reduzierung der Flussmittelmenge erreicht und mit dem Wegfall des flüssigen Trägermaterials ergeben sich insgesamt deutliche Einsparungen bei den Flussmittelkosten. Die Anschaffungskosten für ein Plasmasystem amortisieren sich daher bereits nach einer kurzen Produktionsspanne.

Ein besonderer Vorteil des Plasmaverfahrens ist, dass selbst überlagerte Leiterplatten „wiederbelebt“ werden können und eine einwandfreie Benetzung zeigen.
„Besonders beeindruckend ist die enorme Langzeitstabilität des Flussmittels, das im Plasmaprozess auf die Leiterplatte aufgebracht wurde,“ erläutert Dr. Andreas Reinhardt, Leiter F & E bei SEHO. „Dadurch ist es auch aktuell möglich, Baugruppen bei uns im Technologiecenter beschichten zu lassen und per Paketdienst oder Spedition wieder an den Kunden zurückzusenden. Der Lötprozess kann dann in der Elektronikfertigung bei deaktiviertem Standardfluxer auf der eigenen Lötanlage durchgeführt werden.“


zu allen News

SEHO Systems China Ltd. nimmt zum 01.01.2020 das operative Geschäft auf.

SEHO Systems GmbH gründet eine Tochtergesellschaft in China. Mit der neuen Niederlassung in Shanghai will SEHO die Präsenz auf dem asiatischen Markt weiter ausbauen und fokussierter auf die Anforderungen der chinesischen Kunden eingehen.

SEHO verbindet eine außergewöhnlich lange und erfolgreiche Geschäftsbeziehung mit dem lokalen Partnerunternehmen Toratec und den Kunden in China. Mit dem Entschluss von Judy Yao und Thomas Raisch, Eigentümer von Toratec, sich in den Ruhestand zu begeben, war bei SEHO die Entscheidung für eine eigene Tochtergesellschaft in China schnell getroffen. „Mit Toratec und allen Mitarbeitern des Unternehmens hatten wir über die letzten Jahrzehnte eine sehr intensive Partnerschaft“, so Markus Walter, geschäftsführender Gesellschafter von SEHO Systems GmbH. „Das Prozess- und Maschinen-Know How und nicht zuletzt die Marktkenntnisse und Kundenkontakte des Toratec-Teams sind für uns natürlich von größtem Wert und es freut uns deshalb besonders, dass alle zukünftig ein wichtiger Teil von SEHO Systems China sein werden.“ Chinesische Kunden profitieren damit vom Fachwissen eines engagierten und spezialisierten Teams, das den Markt und die Herausforderungen kennt.

Die neue Tochtergesellschaft SEHO Systems China, Ltd. bringt in mehrfacher Hinsicht Vorteile mit sich. Neben dem qualifizierten, lokalen Support werden auch die wichtigsten Verbrauchsmaterialien und Teile vor Ort verfügbar und bei Bedarf schneller beim Kunden sein.
Ein weiterer wichtiger Meilenstein wird die Eröffnung eines Applikationscenters in Shanghai sein, das mit den innovativen Lötanlagen von SEHO, sowie Highlights aus den Produktbereichen THT-AOI und Automatisierungstechnik ausgestattet sein wird. Daneben bieten die neuen Räume ausreichend Gelegenheit für den Erfahrungsaustausch und Know How Transfer bei Technologietagen und Seminaren.

„Durch die Tochtergesellschaft in Shanghai setzen wir nicht nur unser Engagement auf dem chinesischen Markt fort, sondern stellen auch mehr Ressourcen für unsere lokalen Experten bereit, um Kunden bei der Erreichung ihrer Fertigungsziele effizient zu unterstützen, sie lösungsorientiert zu beraten und um sie damit noch erfolgreicher zu machen“, betont Markus Walter, der als CEO der neuen Niederlassung in Shanghai vorsteht. Den technischen Bereich verantwortet Sandy Liu, langjähriger Mitarbeiter von Toratec, Michael Straub wird das Vertriebsteam leiten. Beide sind perfekt mit den Prozessen und Anlagen von SEHO vertraut und freuen sich auf ihre neue Aufgabe.

 


zu allen News

SEHO erhält den productronica Innovation Award 2019!

Bereits zum dritten Mal stand bei der productronica in München nicht nur die Messe selbst im Fokus, sondern der productronica Innovation Award, der erste unabhängige Preis der Elektronikfertigung, wurde von einer hochkarätigen Jury aus fachkundigen Branchenexperten vergeben. Mit der prestigeträchtigen Auszeichnung wurden in sechs Kategorien die innovativsten Produktneuheiten und Fertigungsverfahren prämiert.

Die Elektronikindustrie zählt zu den dynamischsten und innovativsten Branchen. Das belegt auch eindrucksvoll die Anzahl der Anwärter auf den Innovationspreis. Insgesamt 80 Einreichungen gab es in diesem Jahr – eine Rekordzahl. In der Hauptpressekonferenz, pünktlich zum Messestart, hieß es dann in der Kategorie ‚SMT Cluster‘: „And the winner is … Seho Systems GmbH“.
Der Komplettanbieter für Lötprozesse und Automatisierungstechnik hat sich damit gegen mehr als 30 andere Bewerbungen in seiner Kategorie durchgesetzt.

„Wir sind sehr stolz darauf, den productronica Innovation Award 2019 zu erhalten“, so Markus Walter, geschäftsführender Gesellschafter von SEHO. „Unser Ziel ist, für unsere Kunden kontinuierlich einen Mehrwert zu schaffen, indem wir die Prozesse und unsere Anlagen ständig weiterentwickeln, sie für zukünftige Anforderungen optimieren und innovative Ideen implementieren. Mit der neuen SelectLine-C ist uns das hervorragend gelungen.“

Die neue SelectLine-C ist speziell auf die gestiegenen Anforderungen bei der Herstellung von Zukunftsprodukten, wie beispielsweise 5G-Antennen oder LED-Technik ausgelegt, deren Abmessungen weit über die herkömmlichen Leiterplattendimensionen hinausgehen. Sie können bis zu 3 m oder sogar noch länger sein und sind mit vorhandenen Fertigungsanlagen nicht effizient zu bearbeiten. Über eine automatische Softwareumschaltung kann die SelectLine-C von einem Standard-Produktionsmodus, bei dem die Baugruppe über jeder Station für die Dauer der Bearbeitung gestoppt wird, auf einen Durchlaufmodus umgestellt werden. Während die Baugruppe kontinuierlich weitertransportiert wird, laufen die Achsensysteme mit den Prozessstationen mit und bearbeiten die Lötstellen selektiv während des Durchlaufs. Die Software koordiniert und optimiert dabei automatisch den Baugruppentransport und die Positionierung der Prozessstationen.

 

Da die einzelnen Bearbeitungsstationen in der Anlage dadurch nicht auf die tatsächliche Länge der bearbeiteten Produkte ausgelegt sein müssen, punktet die neue Maschine durch ein sehr kompaktes Design, wodurch eine hohe Wirtschaftlichkeit und Kosteneffizienz erreicht wird.


zu allen News

SEHO PowerSelective entscheidet Hella Benchmark für sich.

Maximale Prozess- und Anlagenflexibilität bei möglichst kleiner Stellfläche – das war eine der maßgeblichen Anforderungen von Hella bei einem groß angelegten Benchmark nach einer Selektivlötanlage. Der Licht- und Elektronikexperte Hella zählt zu den Top 40 der Automobilzulieferer weltweit. Daher setzt das Unternehmen die Messlatte auch bei seinen Systemlieferanten hoch an, um qualitativ hochwertige Technologien zuverlässig liefern zu können.

Sowohl das Produktionsequipment als auch die Fertigungsprozesse sind international standardisiert und die Prozesstechnologen aus den verschiedenen Werken treffen sich zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch, um die Fertigungsstrategie weltweit zu etablieren. Beim groß angelegten Benchmark für den Bereich Selektivlöten ging der Blick daher über den deutschen Tellerrand hinaus und global wichtige Aspekte wurden in die Entscheidungsfindung mit einbezogen.

Den kompletten Artikel, der in der productronic (Hüthig Verlag) 2018 erschienen ist, können Sie hier als PDF herunterladen.


zu allen News

Im Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine schnell an den Start.

Die Elektronikindustrie zählt mit ihrem hohen Innovationspotenzial zu den dynamischsten Industriezweigen. Wie kein anderer Lötprozess in der Elektronikfertigung, verzeichnet das Selektivlöten seit Jahren einen rasanten Anstieg. Da passt ein Selektivlötsystem, das à la plug-and-produce für den Einstieg in das automatisierte Löten konzipiert ist.

Durch den anhaltenden Trend zur Miniaturisierung von Baugruppen werden mehr und mehr Produkte vom klassischen THT-Layout zur reflowfähigen SMT-Baugruppe weiterentwickelt. Zurück bleiben einige wenige THTs, die nach dem Reflowprozess eingelötet werden müssen.
Vor allem durch die hohen Qualitätsanforderungen wird in vielen Bereichen der Elektronikfertigung ein manuelles Einlöten dieser Restkomponenten heute nicht mehr akzeptiert.

Unter dem Grundsatz „keep it simple“ hat SEHO  eine neue Maschinenplattform entwickelt, bei der der Name Programm ist: StartSelective – einfach anschließen, einschalten, produzieren.

Den kompletten Artikel, der in der productronic (Hüthig Verlag), Ausgabe 4/2019 erschienen ist, können Sie hier als PDF herunterladen.


zu allen News

Neues Verfahren zur energie- und ressourceneffizienten Fertigung elektronischer Baugruppen.

Bei der Herstellung elektronischer Baugruppen spielen thermische Prozesse naturgemäß eine große Rolle. Einer dieser thermischen Prozesse, bei dem ein hoher Energieeintrag in die Baugruppe erfolgt, ist der Reflow-Lötprozess. Die durch das Reflowsystem generierte Wärmeenergie wird dabei aber nicht nur auf das Produkt übertragen, sondern auch in den Ofen selbst. Bei den etablierten Verfahren ist dieser Umstand unumgänglich, reduziert jedoch deutlich die energetische Effizienz.
Im Rahmen des neuen Forschungsprojekts ERFEB, das von SIEMENS Corporate Technology koordiniert wird, untersuchen Material- und Anlagenspezialisten der Branche, darunter B&B Sachsenelektronik GmbH, FutureCarbon, Heraeus und Lackwerke Peters, ob die zur Lötung einer Baugruppe erforderliche Energie durch Integration der Heizsysteme in den Schaltungsträger eingebracht werden kann. Die Energie wird damit innerhalb des Produktes selbst erzeugt, wodurch der gesamte Energieverbrauch deutlich reduziert wird. Das Projekt wird mit wissenschaftlicher Fachkompetenz von der Universität Rostock sowie Neue Materialien Bayreuth begleitet. Projektpartner zur Realisierung des Lötsystems ist SEHO Systems GmbH.

Bei der im Schaltungsträger eingebetteten Heizschicht handelt es sich um ein spezielles Material, das mithilfe der jouleschen Erwärmung die erforderliche Löttemperatur an den erforderlichen Stellen auf der Baugruppe erzeugen soll. Der Vorteil liegt dabei auf der Hand: Die Lötanlage selbst muss nicht erwärmt werden, so dass die energetische Effizienz deutlich erhöht wird. Im Vergleich zu herkömmlichen Konvektions-Reflow-Lötverfahren ist mit einer integrierten Heizstruktur eine theoretische Energieverbrauchsreduzierung von bis zu 50% möglich. Darüber hinaus werden auch Einsparungen im Bereich der Stickstoffversorgung sowie im Hinblick auf die benötigte Anlagenstellfläche erzielt.

Das Forschungsprojekt ERFEB wurde Ende 2017 gestartet und ist auf eine Laufzeit von 3 Jahren ausgelegt. Im Rahmen des Projekts werden unterschiedliche Heizschichten entwickelt und Verarbeitungstests durchgeführt sowie Methoden zur Applikation und Nutzung des Verfahrens im Bereich des Lötens und darüber hinaus untersucht.
Das Projekt unter Leitung des Projektträgers Forschungszentrum Jülich wird durch das BMWi gefördert (Kennzeichen ERFEB, 03ET1533A).


zu allen News

Wenn kreative Ideen, fundiertes Fachwissen, viel Erfahrung und Leidenschaft für das was man macht zusammenkommen, entstehen aus Herausforderungen und Problemstellungen im Fertigungsablauf, spannende Projekte und am Ende ideale Lösungen.

Um Produktionsabläufe in der Elektronikfertigung effizienter zu gestalten und Herstellungskosten nachhaltig zu senken, hat SEHO das Produktsegment Automatisierungslösungen in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut. Das Konzept „alles aus einer Hand“ hat für den Anwender einen entscheidenden Vorteil: Alle Komponenten der Linie, inklusive der Lötanlagen und AOI-Systeme von SEHO, sind technisch und im Hinblick auf den Fertigungsablauf ideal aufeinander abgestimmt und mit Kommunikationsschnittstellen ausgestattet, die einfach funktionieren.

Den kompletten Artikel von Heike Schlessmann und Philipp Trabold, der in der EPP 5-6/2018 veröffentlicht wurde, können Sie hier als PDF herunterladen.


zu allen News